
Respekt
am Berg
FÜR EINE NACHHALTIGE ZUKUNFT
Der Berg in seiner wilden Schönheit ist nicht nur Erholungs- und Austragungsort für die Freizeitgestaltung. Er ist auch Lebensraum vieler Tier- und Pflanzenarten sowie Wirtschaftsraum vieler Bauern – ein sensibler Balanceakt, den Meran 2000 schützen und erhalten will.
Bereits seit Jahren werden verschiedene Initiativen ergriffen und Projekte organisiert, um den Respekt am Berg voranzutreiben, welche die verschiedensten Bereiche des Unternehmens und des Gebietes berühren: vom Erhalt der Biodiversität und Erosionsschutz bis zu unternehmensspezifischen Maßnahmen im Personalmanagement.
Mit Anfang 2024 wurde ein strategischer Nachhaltigkeitsprozess gestartet, in dem das Entwicklungsbestreben von Meran 2000 für eine zukunftsfähige Nutzung des Gebietes formalisiert wurde.

MERAN 2000
NACHHALTIGKEITSBERICHT
Mit dem ersten Nachhaltigkeitsbericht hat die Meran 2000 Bergbahnen AG den Grundstein für eine strategische und langfristige Ausrichtung im Bereich Nachhaltigkeit gelegt. Aufbauend auf den im Herbst 2023 gestarteten Strategieprozess orientiert sich auch der zweite Nachhaltigkeitsbericht an den zentralen Themenbereichen Ökologie, Soziales und Governance.
Die im Rahmen der Wesentlichkeitsanalyse identifizierten acht Handlungsfelder bilden weiterhin die Grundlage unseres Nachhaltigkeitsmanagements. Für jedes dieser Themen wurden konkrete Ziele und Maßnahmen definiert, deren Umsetzung kontinuierlich verfolgt und weiterentwickelt wird.
Der vorliegende Bericht zeigt die Fortschritte des vergangenen Jahres auf, dokumentiert umgesetzte Maßnahmen und schafft Transparenz über unsere weitere Entwicklung. Nachhaltigkeit verstehen wir als fortlaufenden Prozess, mit dem wir die Resilienz unseres Unternehmens stärken und einen langfristigen Beitrag zum Schutz unseres Naturraums, unserer Infrastruktur sowie unserer Mitarbeiter, Partner und weiteren Anspruchsgruppen leisten.

Ressource
Wasser
Die Nutzung von Wasser und der verantwortungsbewusste Umgang damit ist eines der wesentlichen Themen im ressourcenschonenden Umgang. Grundsätzlich handelt es sich um einen verzögerten Kreislauf, bei dem ein Teil des Wassers aus dem Sinichbach entnommen wird, was durch die Wasserkonzession streng geregelt wird. Dieses wird in die Speicherbecken Wallpach und Kesselberg eingespeist, wo sie für die technische Beschneiung genutzt werden.
Um der Wasserverknappung entgegenzuwirken, werden die Becken bereits bei der Schneeschmelze befüllt. Das Speicherbecken Wallpach ist außerdem ein sogenanntes Multifunktionsbecken. Das bedeutet, dass es zugleich als Löschbecken für den Zivilschutz und als Beregnungsbecken für die Landwirtschaft dient.
Mit technischen Hilfsmitteln wie der App ATASSPro von TechnoAlpin, kann die Wassernutzung zeitlich präzise geplant werden.

Baumfest auf
Meran 2000
Am 19. Mai fand das Baumfest auf Meran 2000 statt. Dabei pflanzten rund 30 Familien gemeinsam mit der Gemeinde Meran und der Forststation Meran Bäume für die Neugeborenen des Jahres 2025. Die Aktion verband Naturerlebnis mit einem symbolischen Beitrag für die Zukunft und setzte ein sichtbares Zeichen für den achtsamen Umgang mit der alpinen Landschaft.












ERHALT DER
BIODIVERSITÄT
Der Berg ist Lebensraum für unzählige Arten und in dieser Vielfältigkeit zugleich das größte Kapital der Meran 2000 Bergbahnen AG, das geschützt und gepflegt werden muss. Dazu gehören seit über 20 Jahren jährliche Treffen mit beteiligten Ämtern des Landschaftsschutzes, um Maßnahmen zum Schutz der Landschaft zu definieren. Darunter fallen zum Beispiel Wiederbegrünungen oder Erosionsschutz.
Bestimmte Zonen und Arten fallen unter besonderen Schutz: So ist die Zone um den Spieler ein eingetragener Lebensraum des Spielhuhns und die Alpenrosen, wie sie rund um das St. Oswald-Kirchlein besonders häufig wachsen, stehen unter Beobachtung.
Energie ist ein wesentlicher Pfeiler des CO2-Fußadrucks - und verdient besondere Aufmerksamkeit. Meran 2000 nutzt seit dem Jahr 2023 zu 100 Prozent Grüne Energie von Alperia, die überwiegend den Betrieb der Aufstiegsanlagen betreffen.
ZUM NACHWEIS 2023 >
ZUM NACHWEIS 2024 >
Ziel ist es, in den nächsten Jahren auch das Energiemanagement auszubauen: Mit Photovoltaikanlagen und Energierückgewinnung, beispielsweise zur Speicherung in PODs.









