Skifahren & Snowboard

GENUSSVOLLE ABFAHRTEN AUF DER SONNENTERRASSE MERANS

Die breiten Pisten und die Übersichtlichkeit des Skigebietes, mit den vielen Sonnenstunden und der bequemen Stadtnähe, machen Meran 2000 zum idealen Ausflugsziel für Genuss-Skifahrer, Familien und Schneebegeisterte...
Come up and have fun!

OUTDOOR KIDS CAMP & SNOWPARK


Die rund 40 Pistenkilometer in verschiedenen Schwierigkeitsgraden werden allen Ansprüchen gerecht, sodass sowohl ambitionierte Skifahrer als auch Familien mit Kindern ihren Spaß finden.

Im OUTDOOR KIDS CAMP, der Anfängerbereich an der Bergstation Piffing, können die Kleinsten und Beginner ihre ersten Ski- und Snowboard-Erfahrungen auf den Zauberteppichen des Skikindergartens oder mit Hilfe der zahlreichen Skilehrer machen. 
Das Outdoor Kids Camp ist innerhalb der Betriebszeiten frei zugänglich.

Suchst du hingegen etwas mehr Schwung und Adrenalin, dann bist du im SNOWPARK richtig! Unsere Shaper-Crew wartet auf Dich beim Hangout, nach den zwei großen Sprüngen.

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Sicherheit geht vor

Beim Skifahren machen die Kurven, die Geschwindigkeit und das Gefühl von Freiheit so richtig Spaß, aber man ist nicht alleine auf den Pisten.
Um unangenehme Verletzungen und gefährliche Unfälle zu vermeiden, halte dich an die Pistenregeln und minimiere das Risiko...

Helmpflicht

Alle Kinder unter 14 Jahren müssen beim Skifahren auf Südtirols Pisten laut Gesetz einen Helm tragen. Kinderschutzhelme müssen homologiert sein und der CE-Norm entsprechen. Bei den Verleihen Rent & Go und Sport Max in Falzeben kann man geeignete Schutzhelme zum kleinen Preis ausleihen.
Auch Erwachsene sollten sich unwohl fühlen, beim "Oben ohne-Skifahren"!

Pistenregeln

Um einen unbeschwerten Skitag auf Meran 2000 genießen zu können, ist die Einhaltung der folgenden Sicherheitsbestimmungen notwendig:

  • Rücksicht: Jeder auf der Piste muss sich stets so verhalten, dass er niemanden gefährdet oder Schaden zuführt.
  • Geschwindigkeit und Fahrweise: Die Geschwindigkeit und Fahrweise muss jeder individuell seinem Können sowie den Gelände- und Witterungsverhältnissen anpassen.
  • Fahrspur: Wer von hinten kommt, muss seine Fahrspur so wählen, dass er vor ihm fahrende Skiläufer oder Snowboarder nicht gefährdet.
  • Überholen: Überholt werden darf von allen Seiten, aber immer in einem gewissen Abstand, der den Überholten nicht gefährdet oder stört.
  • Einfahren, Anfahren und hangaufwärts Fahren: Jeder Skifahrer und Snowboarder, der in eine Abfahrt einfahren, nach einem Halt wieder anfahren oder hangaufwärts schwingen oder fahren will, muss sich nach oben und unten vergewissern, dass er dies ohne Gefahr für sich und andere tun kann.
  • Anhalten: Jeder Skifahrer und Snowboarder muss es vermeiden, sich ohne Not an engen oder unübersichtlichen Stellen einer Abfahrt aufzuhalten. Ein gestürzter Skifahrer oder Snowboarder muss eine solche Stelle so schnell wie möglich freimachen.
  • Abstieg: Ein Skifahrer oder Snowboarder, der im Notfall zu Fuß absteigt, muss den Rand der Abfahrt benutzen.
  • Beachten von Zeichen: Jeder Skifahrer und Snowboarder muss die Pistenmarkierung und eventuelle Signale beachten.
  • Hilfeleistung: Bei Unfällen ist jeder Skifahrer und Snowboarder zur Hilfeleistung verpflichtet.
  • Ausweispflicht: Jeder Skifahrer und Snowboarder, ob Zeuge oder Beteiligter, ob verantwortlich oder nicht, muss im Falle eines Unfalles seine Personalien angeben.
  • Der Zugang der Pisten ist für Fußgänger, Skitourengeher, Rodler und mit Fahrrädern untersagt. Das Aufsteigen auf Pisten und Rodelbahn sowie die Abfahrt auf Skipisten mit der Rodel sind gesetzlich verboten!

112 - Erste Hilfe leisten

Im Fall eines Unfalls oder bei Hilfebedarf, kontaktiere den Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112
Wer Zeuge eines Unfalls wird, ist verpflichtet Erste Hilfe zu leisten:

  • Unfallstelle absichern: Etwa fünf bis zehn Meter oberhalb der Unfallstelle werden die Ski über Kreuz in den Schnee gestellt. Liegt der Verletze unterhalb eines Hügels, werden die Ski auf dem Hügel aufgestellt, damit andere Skifahrer die Unfallstelle schnell als solche erkennen, frühzeitig gewarnt sind und den Teil der Piste weiträumig umfahren können.
  • Piste räumen: Nach der Sicherung der Unfallstelle kann es unter Umständen dennoch ratsam sein, das Unfallopfer von der Piste an den Pistenrand zu bringen, um weitere Zusammenstöße zu verhindern. Ist es jedoch offensichtlich, dass der Unfallopfer Verletzungen am Kopf, Nacken oder Rücken hat, darf er keineswegs bewegt werden.
  • Pistenrettungsdienst alarmieren: Auf der Piste sollte man generell immer ein Handy dabei haben, um im Notfall den Bergrettungsdienst kontaktieren zu können und genaue Auskunft über den Ort der Unfallstelle, das Unfallopfer sowie seine Verletzungen zu geben. NOTRUFNUMMER 112
  • Erste Hilfe leisten: Ist man alleine an der Unfallstelle, hat die Sicherung Priorität. Sind jedoch mehrere Leute beim Unfallopfer, kann die Unfallstelle abgesichert und telefonisch Hilfe gerufen werden, während sich jemand anderes bereits um den Verletzten kümmert. Zunächst werden die Vitalzeichen überprüft. Falls das Unfallopfer nicht mehr atmet, bewusstlos ist oder eine Herzstillstand hat, muss unverzüglich mit Wiederbelebungsmaßnahmen – Herzdruckmassage und Mund-zu-Mund-Beatmung – begonnen werden. Hierbei zählt jede Minute.
    Sind die Vitalzeichen des Verletzten stabil und ist er dennoch bewusstlos, bringt man ihn am besten in die stabile Seitenlage bis die Bergrettung eintrifft.
  • Nicht bewegen: Wenn der Verletzte ansprechbar ist und über Schmerzen am Rücken, im Nacken oder am Kopf klagt, darf man ihn auf gar keinen Fall bewegen. Es könnte sein, dass er sich an der Wirbelsäule verletzt hat. Um dies auszuschließen, fragt man den Verletzten, ob er seine Finger und Zehen bewegen kann und ob er noch ein Gefühl in den Händen und Füßen hat. Kann er diese noch bewegen, ist ein Bruch eines Wirbels ausgeschlossen und das Opfer kann bewegt und an den Pistenrand gebracht werden.
  • Nicht auskühlen lassen: Bei extrem kalten Temperaturen und falls das Unfallopfer längere Zeit im Schnee liegt, kann es leicht zu Erfrierungen kommen. Diese erkennt man daran, dass sich die Haut weiß färbt und schmerzunempfindlich wird. Es sollte deshalb darauf geachtet werden, dass der Verletzte nicht auskühlt und immer warm gehalten wird.

Verletzungen vermeiden

84 Prozent aller Verletzungen beim Skifahren sind selbstverursacht und erfolgen nach Stürzen und nicht nach Kollisionen. Das heißt, man kann sich gut vorbereiten, um das Risiko auf einer Verletzung zu reduzieren:

  • Eine gute körperliche Kondition ist Voraussetzung
  • Die Wetterverhältnisse müssen vorab geprüft werden
  • Den ersten Tagen auf der Piste langsam angehen, so kann sich der Körper sowohl an die Höhe als auch an die sportliche Anforderung gewöhnen
  • Auch die eigene Selbstüberschätzung und die dadurch riskantere Fahrweise sind ein weiterer Grund für Verletzungen beim Skifahren. So ist es ratsam die Geschwindigkeit langsam zu steigern
  • Das Aufwärmen vor der ersten Abfahrt, um den Kreislauf in Schwung zu bringen und die Muskeln warm zu machen senkt das Verletzungsrisiko auf der Piste
  • Während der Fahrt sollte man immer wieder Pausen machen und stets ausreichend trinken – am besten Wasser und keinen Alkohol
  • Die richtige Schutzausrüstung hilft bei der Vermeidung von Verletzungen: Skihelm, Rückenprotektoren und Handegelenkschützer (vor allem für Snowboarder)

Auch wenn sich Unfälle beim Skifahren nie komplett vermeiden lassen, können viele der Verletzungen nach Stürzen durch aufmerksames Fahren, Vorsicht und eine gute Schutzausrüstung verhindert werden.

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