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Alles rund ums Wandern

Die Wanderwege der „Sonnenterrasse Merans“ reichen von einfachen bis mittelschweren Wanderungen, von Rundwanderungen und Panoramawegen bis hin zu anspruchsvollen Gipfeltouren. Meran 2000 verfügt über ein ausgedehntes und gut beschildertes Wandernetzwerk und lädt mit den zahlreichen Hütten und Almen zum Einkehren ein.

 

Wandern auf der Sonnenterrasse Merans, Südtirol, Hafling, Meran 2000

HÜTTENWANDERUNG

Die Wanderung startet an der Bergstation Meran 2000, erreichbar mit der Kabinenbahn von Falzeben oder der neuen Bergbahn Meran 2000 aus. Die erste Hütte, die auf dem Weg liegt, ist das Berggasthof Piffinger Köpfl, von dort führt der Weg Nr. 18A zur Waidmannalm und anschließend bis zur Kirchsteigeralm und weiter zur Meraner Hütte. Auf dem Wanderweg Nr. 14 geht es bis zur Rotwandhütte, dort können die Wanderer zwischen zwei Varianten wählen. Sie können entweder auf dem Weg Nr. 18 zur Bergstation zurückkehren oder weiter auf Weg Nr. 14 über die Zuegghütte nach Falzeben.
Auf dieser einfachen Rundwanderung kann man herrliche Ausblicke auf die Bergwelt genießen. Dabei kann die Strecke auch mit einem Trekking-Kinderwagen zurückgelegt werden.

Die Hütten und bewirtschafteten Almen im Naherholungsgebiet der Meraner bieten regionale Küche auf hohem Niveau, leckere Gerichte aus der Südtiroler und italienischen Küche sowie hausgemachte Säfte. So führt die Hüttenwanderung nicht nur zu einmaligen Aussichtsplattformen, sondern auch zu exzellenten Einkehrmöglichkeiten mit Sonnenterrassen.

  • Zeit: 2-3 Stunden
  • Höhenmeter: 180m - 400m (von und nach Falzeben zurück)
  • max. Höhe: 2004m
  • Hütten: Restaurant Falzeben, Restaurant Panorama, Panoramabistro Merano 2000, Piffinger Köpfl, Waidmannalm, Kirchsteigeralm, Meranerhütte, Rotwandhütte, Zuegghütte
  • Wanderroute: 7,2 km - 9 km (lange Wanderung)

KÜHLES NASS IM KRATZBERGERSEE

Ein besonderes Erlebnis auf Meran 2000 ist die lohnenswerte Wanderung von Falzeben oder von Piffing zum Kratzberger See. Der kleine Bergsee bietet einen herrlichen Panoramablick hinunter in das benachbarte Sarntal. Müde Wanderer können sich am See die Füße kühlen, mutige Zeitgenossen springen im Sommer auch gern in den kalten Kratzberger See hinein und nehmen ein erfrischendes Bad.
Der Ausgangspunkt ist das Piffinger Köpfl, wohin Sie mit der Umlaufbahn von Falzeben oder der Bergbahn von Meran 2000 aus gelangen. Sie halten sich an die Markierung 3, erreichen das Missensteinjoch (2138 m) und dann über Markierung 4 (Europäischer Fernwanderweg E5) in 2119 m den Kratzbergersee. Rückweg über die Meranerhütte bis zum Kreuzjöchl, dann Abstieg über die Moschwadlalm nach Falzeben.

  • Zeit: ca. 4 Stunden 30 Minuten
  • Höhenmeter: ca. 520 m
  • Hütten: Restaurant Falzeben, Restaurant Panorama, Piffinger Köpfl, Kirchsteigeralm, Meranerhütte, Moschwaldalm
  • Wanderroute: 15 km

PANORAMAWEG MIT DOLOMITENBLICK

Der Panoramaweg mit Fernblick auf die Dolomiten ist ein einfacher, jedoch spektakulärer Rundwanderweg, der vom Piffinger Köpfl an der Seilbahn-Bergstation Meran 2000 bis zur höher gelegenen Mittager Hütte führt. Der Weg verläuft von Piffing ausgehend auf Weg Nr. 3 vorbei an der Waidmannalm zum Missensteiner Joch, weiter zur Kesselberghütte und entlang des schönsten Abschnitts am Hochplateau bis zur Mittager Hütte. Die Gehzeit von Piffing bis zur Mittagerhütte beträgt insgesamt 2h 10 Minuten, der Höhenunterschied beträgt knapp 500 Höhenmeter.
Die Varianten
Für den Rückweg bieten sich verschiedene Varianten an. Ein Weg führt von der Mittagerhütte zur Meranerhütte und Rotwandhütte bis nach Piffing oder von der Rotwandhütte zur Zuegghütte bis nach Falzeben. Eine andere Variante führt von der Mittagerhütte über die Meranerhütte zur Maiser Alm, von dort zur Moschwald Alm und nach Falzeben.

Entlang des Wegs sind mehrere Fernrohre installiert, die spektakuläre Blicke auf die mächtige Bergwelt bieten. Von der Mittagerhütte aus eröffnet sich dem Auge ein einmaliges Panorama auf die schönsten Gipfel der Dolomiten. Auch das Ortlergebiet und die Texelgruppe sind von hier aus zu sehen.Wer nicht den gesamten Aufstieg zu Fuß bewältigen möchte, kann auch von Falzeben oder Piffing aus gemütlich zur Kirchsteiger Alm wandern und dort per Lift zur Mittagerhütte fahren.

  • Zeit: 2 Stunden 10 Minuten
  • Höhenmeter: 500 m
  • Hütten: Piffinger Köpfl, Waidmannalm, Kesselberghütte, Mittagerhütte
  • Wanderroute: 6,5 km
Zuegghütte

WANDERUNG ZUR ZUEGG HÜTTE UND ROTWAND HÜTTE

Die kurze Wanderung zur Zuegghütte und Rotwandhütte ist interessant für Familien sowie als Einstiegswanderung im Urlaub. Die Wanderung startet beim Parkplatz Falzeben in Hafling, dort führt Weg Nr. 14 leicht ansteigend in etwa etwa 35 Minuten bis zur Zuegghütte. Unterhalb der Zuegghütte befindet sich ein Teich mit Enten, Fröschen und Schildkröten. Nach weiteren zehn Minuten erreichen Familien und Genusswanderer die Rotwandhütte. Beide Hütten verfügen über einen großen Spielplatz.

  • Zeit: ca. 35 Minuten
  • Höhenmeter: ca. 200 m
  • Hütten: Restaurant Falzeben, Restaurant, Panorma Zuegghütte, Rotwandhütte
  • Wanderroute: 1,4 - 2,2 km

Tipp: Unterhalb der Zuegghütte lädt der kleine Weiher zum Beobachten der Enten und Frösche ein.

EUROPÄISCHER FERNWANDERWEG E5

Eine der schönsten Etappen des Europäischen Fernwanderweges E5 verläuft quer durch das Meraner Land. Diese Etappe, des Fernwanderweges, der vom Bodensee bis zur Adria geht, führt über das Hochplateau der Ferienregion Hafling/Vöran/Meran 2000.
So zieht sich der E5 vom Timmelsjoch quer durch Südtirol über das gesamte Meraner Land bis nach Bozen.

Der Streckenabschnitt zwischen Hafling und Vöran auf rund 2000 Metern Seehöhe bietet herrliche Fernblicke über die Dolomiten, die Texelgruppe und das Sarntal. Die Tschögglberger Streckenabschnitte werden als ungefährlich und ganzjährig begehbar eingestuft. Auch Vollmondwanderungen sind möglich.
Für Fernwanderer gibt es tolle Übernachtungsmöglichkeiten auf Meran 2000: etwa auf der Meranerhütte oder der Kirchsteiger Alm.

Der große Ifinger

DER GROSSE IFINGER

Der Große Ifinger, der Hausberg der beiden Gemeinden Schenna und Hafling, ist ein mächtiger Granitberg und erreicht eine Höhe von 2.581 m ü.d.M.. Er liegt im Gebiet Meran 2000 und ist vom Sarntal, von Falzeben oberhalb Hafling und von Schenna aus besteigbar.
Die Normalroute von Hafling und dem Sarntal bis knapp unterhalb des Gipfels und ist recht einfach zu besteigen. Die größte Bergbahn Südtirols führt Sie in nur 7 Minuten auf knapp 2.000 Metern Höhe. Von hier aus erreichen Sie über die Kuhleitner Alm den Kleinen Ifinger.

 

Der Aufstieg von Schenna ist hingegen etwas beschwerlicher. Der Gipfel selbst ist, im Gegensatz zu seinem etwas kleineren Nachbarberg, dem kleinen Ifinger (2.522 m ü.d.M.), nur über die Kletterroute über den ausgesetzten Südwest-Grat zu erreichen. Doch erreicht man den Gipfel, werden all die Anstrengungen mit einem 360° Panoramablick über die Zillertaler und Ötztaler Alpen, die Texelgruppe, die Ortlergruppe bis hin zu den Dolomiten belohnt.

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